Kopfzeile

Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage 2020
17. Februar 2021

Im Herbst 2020 wurde infolge der Coronavirus-Situation anstelle des Bevölkerungs-Workshops eine Bevölkerungsumfrage in der Politischen Gemeinde Au durchgeführt. Ziel war es, die Bedürfnisse der Menschen in den Dörfern Au und Heerbrugg abzuholen, um diese in der gemeinderätlichen Arbeit einfliessen lassen zu können.

Die Auswertung der Umfrage ist durch die JC Kleiner GmbH, St. Gallen, erfolgt (Resultat siehe unten aufgeführtes Dokument).

Punkte aus den Antworten zu den offenen Fragen

Die wesentlichen oder mehrfach genannten Punkte aus den aufgeführten Antworten zu den offenen Fragen wurden wie folgt zusammengefasst:

  • Sehr geschätzt werden die Nähe zur Natur rund um die beiden Dörfer Au und Heerbrugg, die schöne Fusswege in der Natur, viel Erholungsfläche, die Rebberge, die Ruhe, das Erscheinungsbild, die Landwirtschaft und dass nicht alles zugebaut ist.
  • Demgegenüber steht die Gestaltung des Siedlungsraums (Ortszentren, Quartiere). Entsprechend sei das Verbesserungspotential anzugehen bei der Entwicklung und Gestaltung der Dorfkerne, der Gestaltung des Bahnhofquartiers Au, dem Busanschluss des Bahnhofs Au, dem Adler-Kreisel, der Weihnachtsbeleuchtung, der Bekämpfung des Litterings und bei der Entwicklung/Erhaltung von Grünflächen.
  • Nachteilig wirkt sich vor allem das hohe Verkehrsaufkommen aus (Lärm, Hauptstrasse, Quartierstrasse, Schwerverkehr, Autoposer). Dem Gemeinderat werden diesbezüglich als Anregung mitgegeben: Projekt betreffend Lösung Zollverkehr/Verkehrslage bei Grenzübergang/Autobahnanschluss vorwärts treiben, die Verkehrssituation bezüglich LKW-Verkehr durchs Dorf zu verbessern und die Verkehrsberuhigung der Hauptstrasse.
  • Seniorinnen und Senioren sollen vernetzt werden.
  • Die Gemeinde Au bildet mit Heerbrugg ein wichtiges regionales Zentrum.
  • Die Attraktivität der Gemeinde Au gründe auf der zentralen Lage, der mehrheitlich ruhigen Wohnlagen mit guter Anbindung (Grenznähe, Autobahn, Eisenbahn) und dem mehrheitlich ländlichen Charme bei gleichzeitig städtischer Infrastruktur (Einkaufen, Bildung, Gesundheit, Unternehmen/Arbeitsplätze).
  • Verbesserungswürdig ist die Fuss- und Rad-Infrastruktur (Sicherheit der Schulwege, mehr Fusswege/-verbindungen, durchgehende Radstreifen, Tempo 30 in allen Wohnquartieren, mehr Geschwindigkeitsmessungen, Velosicherheit bei Verkehrsknotenpunkten, Realisation der Velobrücke Au-Lustenau).
  • Die Gemeinde als Organisation zeichne sich dadurch aus, dass sie eine Energiestadt ist, ein attraktives Mitteilungsblatt hat, die Bürger wahrnimmt, bürgerfreundliche Dienstleistungen erbringt, eine gute Politik betreibt und ein tolles Werkhofteam hat.
  • Frühförderungsprogramme für Kinder und attraktive Spielplätze sollen angeboten werden.
  • Der Einbezug der Bevölkerung soll vermehrt erfolgen (Mitwirkung).
  • Kulturförderung: Die Vereine sollen weiterhin gut unterstützt werden.
  • Die Bildung einer Einheitsgemeinde wird befürwortet.
  • Die Digitalisierung der Dienstleistungsangebote soll vorangetrieben werden.

 

Für die wertvollen und konstruktiven Hinweise, welche über die Fragebögen an den Gemeinderat herangetragen wurden, bedanken wir uns herzlich. Wir freuen uns auch über das ausgesprochene Lob.

Zugehörige Objekte

Name
Bevolkerungsumfrage 2020, Zusammenfassung der Resultate.pdf Download 0 Bevolkerungsumfrage 2020, Zusammenfassung der Resultate.pdf

Fusszeile