Energiestadt Au
Die Politische Gemeinde Au ist seit März 2010 Energiestadt. Damit macht sie sich stark für eine nachhaltige kommunale Energiepolitik. Das heisst fördern von erneuerbaren Energien, umweltverträglicher Mobilität und auf eine effiziente Nutzung der Ressourcen setzen.
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Grundgedanke Hinter dem Ziel «Energiestadt» steht das Bestreben des Gemeinderats, zusammen mit Schul-, Orts- und Kirchgemeinden eine ökologisch nachhaltige Energiepolitik zu betreiben. Um Energiestadt zu werden braucht es einige Anstrengungen. Zudem sind damit regelmässige Re-Audits verbunden, die gewährleisten, dass dieses Ziel kontinuierlich weitergeführt wird. Schwerpunkte Die Gemeinde Au hat das Energiestadtlabel erhalten, weil sie eine nachhaltige Energiepolitik betreibt. Konkret hat die Gemeinde Au mit folgenden Massnahmen gepunktet (nicht abschliessend): Energiestadt-Region Bisher fördern 211 Energiestädte in der Schweiz erneuerbare Energien, umweltverträgliche Mobilität und setzen auf eine effiziente Nutzung der Ressourcen. Die Stadt Altstätten ist seit 2001 zertifizierte Energiestadt, die Gemeinden Balgach und Berneck seit 2009 und nebst Au auch Rüthi seit 2010. Alle anderen Gemeinden der Region Rheintal befinden sich auf dem Weg dazu. Bis 2012 möchten die Rheintaler Gemeinden die grösste Energiestadt-Region der Schweiz werden. Die Energiepolitik orientiert sich an der Vision der «2000-Watt-Gesellschaft», die breite Akzeptanz bei Bund und verschiedenen Kantonen geniesst. Nachhaltiger Umgang mit Energie Der Weg in eine energieeffiziente und nachhaltige Zukunft auf der Basis von erneuerbaren Energien ist machbar. Und er bringt uns allen auch Vorteile bezüglich Wirtschaftlichkeit, Komfort und Lebensqualität. Wer energieeffiziente Kauf- und Investitionsentscheide fällt, verbraucht bei gleichem oder besserem Komfort deutlich weniger Energie. Das ist gut für die Umwelt und das Portemonnaie. Nebst Förderbeiträgen von Bund und Kanton beteiligt sich auch die Gemeinde Au an energiesparenden Massnahmen: Es lohnt sich, energieeffizient zu investieren, zu kaufen und zu konsumieren. Unterlagen dazu finden Sie hier. Weitere wertvolle Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten: Ökologischer Fussabdruck, Online-Energiespiel der Stadt Zürich, www.topten.ch und www.energieeffizienz.ch. Beispiel einer Baute mit niedrigem Energieverbrauch Im Baugebiet Kloteren in Heerbrugg, entsteht ein neues Quartier. Dort verkaufen die Politische Gemeinde und die Ortsgemeinde das Bauland mit der Auflage, dass die daraf entstehenden Einfamilienhäuser mindestens der zertifizierte Minergiestandart erreicht wird. Die Familie Suter hat sich dort beispielsweise 693 Quadratmeter Bauland reserviert. Sie geht noch einen Schritt weiter und baut ihr Einfamilienhaus sogar nach Minergie-P. Alle zwei Monate berichten Suters auf der Homepage ihrer Hausbank über den Baufortschritt. Es wird informiert und aufzeigt, welche Entscheidungen bei einem Neubau zu treffen und welche Tücken zu bewältigen sind. Zu den Berichten gelangen Sie hier.
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